Reise in Bernhard Nordhs Fusstapfen

Reise von Vilhelmina im südlichen Lappland Schwedens, nach Kroken in Norwegen.

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Von Vilhelmina nach

13 km     ·        In Laxbäcken wurde Lars Pålsson geboren, die Hauptperson des Ansiedlerromanes ”Schatten über der Marshalde”. Sein Vater, Pål Pålsson, gab dem am Bach liegenden kleinen Hügel seinen Namen, der von der Brücke aus gesehen werden kann. Auf dem Scheitel des Pål Pålshügel steht ein Lusthaus und ein Gedenkstein.

1 km        ·        Auf dem Blajkfjäll zwischen Djupdal und Avaträsk versuchte der neunzehnjährige Bernhard Nordh, als Bärenjäger zu leben, was ihm beinahe das Leben gekostet hätte. Dies hat er in seinem selbstbiographischen Roman ”In meiner grünen Jugend” geschildert.

1 km        ·        Von Malgovik stammten Lars Pålssons Gattin Britta und Vetter Hans, welcher der zweite Neusiedler in Marsliden werden sollte.

36 km      ·        In den Dörfern Kroksjö und Fjällboberg spielt sich der Auswanderungsroman ”Die Leute von Kroksjö” oder ”Das Mädchen aus dem Bergdorf”, wie das Werk auch heisst, ab. Von 60 Leuten wanderten 55 in den schweren Jahren zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus. Von hier wanderte Lars Pålsson mit seiner Familie im Frühling 1856 von Bångskan und anderen bösen Nachbarn in seine Neusiedlung unter dem Marsgebirge aus.

23 km       ·        In der Neusiedlung Dorris durfte sich die Familie eine Nacht von ihrer Wanderung ausruhen. Das Aufkommen der Neusiedlung ist im Buch ”Nybyggarnas dagliga leverne” (Das Alltagsleben der Ansiedler) von O.P. Pettersson ausführlich beschrieben.

24 km       ·        In Grytsjö wohnten Olof Olofsson mit seiner Frau, die nächsten Nachbarn, die die Ansiedler in Marsliden haben sollten.  

  

17 km       ·        Vallen heisst die Neusiedlung, die Lars Pålssons Sohn Jonas mit seiner Frau Stina gegründet hat. Der Roman ”Norrlandsöhne”, die Fortsetzung von ”Schatten über der Marshalde”, schildert die unruhigen Jugendjahre Jonas Larssons.

4 km          ·        Aus der Neusiedlung, die Lars und Britta unter schweren Bedingungen gegründet hatten, entstand Marsliden. Hier steht eine Replik ihres ersten Hauses mit u.a. der Bärenbüchse und   anderen bewahrten Werkzeugen.

18 km         ·        Saxnäs war das nächstgelegene Bauerndorf, in dem die Ansiedler aus Marsliden ab und zu Hilfe suchten – mit unterschiedlichem Erfolg.

26 km         ·        Fatmomakke heisst der Kirchenplatz, in dem die Bauern, Ansiedler und Samen der Gegend die grossen Feiertagsfeste feierten. Hier wurde Bernhard Nordhs jüngste Tochter Solveig als erstes auswärtiges Brautpaar verheiratet; ein Beweis, wie sehr Nordh in dieser Gegend geschätzt war.

22 km         ·        Von Klimpfjäll kam der Knecht Abraham, der am 11. Juli 1853 die  Tag hieb er sich so schwer mit dem Beil in den Fuss, dass er beinahe ums Leben kam. Die Neusiedlung überliess er später Lars Pålsson. Von Klimpfjäll aus führten die Handelsreisen nach Norwegen.

40 km zu Fuss   ·        Kroken im norwegischen Susental war das Ziel der Handelsreisen der Gebirgsbewohner. Hier wurden Schneehühner und Felle gegen Kaffee, Salz, Mehl und andere Bedarfsartikel eingetauscht.

 

 


 

Bernhard Nordh-Gesellschaft